Störungsfilter

Perfekte Fotos sind schwer zu schießen, mit Photoshop lässt sich da natürlich nachhelfen. Damit die Retusche aber nicht gleich bemerkt wird, braucht es Tricks.


Ist der Himmel grau und langweilig, lässt sich mit einem Farbverlauf viel erreichen. Der hilft oft auch dann weiter, wenn Elemente aus einem Bild entfernt werden sollen. Allerdings zeigt sich der Verlauf dann mathematisch korrekt. In der Natur würde er nie so aussehen.

Hierfür hat Adobe im Filtermenü unter "Störungen" den Filter "Störungen hinzufügen" zur Verfügung gestellt.

Das Original

Dies ist das Ausgangsbild. Rechts sollen die Streben der Brücke entfernt werden, damit man einen freien Blick auf den Himmel erhält.

Jetzt mit dem Stempel zu arbeiten, wäre zu mühsam, also wird der gesamte Bereich markiert und mit einem Farbverlauf überdeckt. Mit etwas Übung und dem Pipetten-Werkzeug findet man schnell die richtigen Farben: Ein dunkles Blau oben, ein helles Türkis unten.

Farbverlauf, aber nicht sehr real

Das Ergebnis wirkt extrem künstlich. Doch mit dem Störungsfilter lässt sich auch das sauberste Bild ordentlich durcheinander bringen.

Schon besser...

Die beste Einstellung hängt vom Bild selbst und dem gewünschten Effekt ab. Eine Stärke von 1 – 6 %, gleichmäßige Verteilung und monochrome Farben erzielen ansehnliche Störungen, die eben nicht mehr als mathematische Muster auffallen.

Nur der Verlauf

...und mit dem Filter

Auch wenn ein Bild zuerst stark mit dem Weichzeichen-Filter bearbeitet wurde, lassen sich mit sanftem Stör-Filter realitätsnahe Fehler einfügen.

Beim Gebrauch im Web ist jedoch Vorsicht geraten: Ein heftiger Störeffekt auf dem kompletter Bild vergrößert Dateien enorm.

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